Halbzeit in den Ligen --  Die ausführliche Zusammenfassung der Vorrunde---

Vor kurzem haben die Tischtennismannschaften des TSV Detag (4 Damen-, 4 Herren-, 3 Mädchen-, 3 Jungen- und  1Bambinimannschaft)die Vorrunde der Saison 2008/2009 beendet und es ergibt sich nun die Gelegenheit, die Erfolge bzw. Misserfolge der einzelnen Teams etwas näher unter die Lupe zu nehmen.

 

Die Herren I sind mit ihrem Debüt in der 2. Bezirksliga Nord im Rahmen ihrer Möglichkeiten geblieben. Zwei Siege und ein Unentschieden sprangen heraus (5:15 Punkte), was gleichbedeutend mit Platz neun der Elfergruppe ist. Bleibt es dabei, wie es momentan aussieht, dass keine Mannschaft aus er 1. Bezirksliga in diese Liga absteigt, bedeutet dieser Rang neun einen Nichtabstiegsplatz. Das jedoch sollte keine Motivation sein, sondern Antrieb sollte sein, einige knapp verfehlte Siege aus der Vorrunde während der zweiten Halbzeit unter Dach und Fach zu bringen.

Mit einer großen Überraschung haben die Herren II (2. Kreisliga) diese Vorrunde beendet. Mit sagenhaften 15:3 Punkten liegen sie hinter dem TuS Dachelhofen (18:0) und vor der DJK Steinberg (13:5) auf dem zweiten Platz. Niemand kann sich erinnern, dass diese Mannschaft in den letzten Jahren Vergleichbares geleistet hat. Vergessen sind alle Abstiegssorgen früherer Zeiten, man geht äußerst optimistisch dank des Vertrauens in die eigene Spielstärke in die Rückrunde.

Erst in den letzten beiden Spielen haben sich die Herren III (3. Kreisliga) ihre Halbzeitbilanz verdorben. Zwei Niederlagen verbannten sie vom möglichen dritten Tabellenplatz nun auf Rang fünf (10:8). Verletzungsbedingte Ausfälle und sonstiges Fehlen wichtiger Spieler verhinderten das Erreichen eines sensationellen Punktekontos, das aber in der Rückrunde noch korrigiert werden kann.

Im Achterfeld der 4. Kreisliga Nord konnten die Herren IV ihren letztjährigen zweiten Platz nicht verteidigen. Zu oft erschien man unvollständig an den Tischen, so dass man nun mit dem sechsten Rang (6:8) zufrieden sein muss. Natürlich hat auch der Aufstieg von Thomas Ram zu den Herren III dieses Team nachhaltig geschwächt.

Mit teilweise herausragenden Leistungen haben die Jungen I ihr mäßiges Abschneiden aus dem Vorjahr in der Oberpfalzliga vergessen gemacht. Mit 7:7 Zählern belegen sie punktgleich mit dem ASV Neumarkt Rang sechs in der Tabelle. Dieses Team profitiert in erster Linie von ihrem Ausnahmespieler Alexander Buchner, der nicht nur mit seiner einmaligen Einzelbilanz auffällt, sondern auch bei seinen Einsätzen in der zweiten Herrenmannschaft voll überzeugen kann. Da von Platz drei bis sechs in dieser Achtergruppe alles nahe beieinander liegt, wird man in der Rückrunde noch einige Überraschungen erleben.

Voll überzeugt haben die Jungen II in der 1. Kreisliga. Unangefochten liegen sie mit 12:0 Punkten auf dem ersten Platz. Welches Potenzial  in ihnen steckt, bewiesen sie, als sie im letzten Vorrundenspiel den Tabellendritten TTC Pirkensee in dessen Spiellokal mit 8:0 deklassierten.

Nicht so gut läuft es zurzeit bei den Jungen III. Bisher konnte in der 2. Kreisliga noch kein Sieg gelingen (0:12). Aber diese jungen Spieler um Tobias Baumann lassen sich nicht unterkriegen und werden in der Rückrunde mit der gleichen Spielfreude zu Werke gehen wie bisher.

Die Damen I haben ihr Ziel, in der Landesliga nicht ohne Punktgewinn von den Tischen zu gehen, bisher nicht umsetzen können. So kommen sie zurzeit um ein Punktekonto von 0:20 (letzter Platz) nicht herum. Allerdings sprechen nur zwei „zu Null“ Niederlagen, jedoch drei äußerst knappe Spielverluste dafür, dass bei ihnen die Hoffnung auf einen Erfolg bzw. Teilerfolg noch lange nicht aufgegeben ist.

Ein völlig unnötiges Unentschieden gegen den Tabellenfünften ASV Burglengenfeld im letzten Spiel hat den Damen II  (11:3) in der 3. Bezirksliga Ost die Herbstmeisterschaft gekostet. Nutznießer war die SF Bruck, die dank des besseren Spieleverhältnisses bei gleicher Punktzahl die Wernbergerinnen ablöste. Brigitte Wagner, Kerstin Rauch, Martina Klinger und Kathrin Richthammer, verstärkt mit der Jugendspielerin Sarah Segerer werden alles daran setzen, diese Situation wieder zu korrigieren.

Die Damen III sind in der gleichen Liga wie die zweite Garnitur beheimatet. Nur ist ihr Stand wesentlich schwerer. Zwei Siegen stehen fünf Niederlagen gegenüber, das ergibt ein Punktekonto von 4:10 und heißt Rang sechs im Achterfeld, punktgleich mit dem FC Chamerau (Platz 7). Genau gegen diesen Gegner gab es im letzten Spiel eine enttäuschende 8:4 Niederlage, die eine bessere Zwischenbilanz verhinderte.

In der 1. Kreisliga sind die Damen IV zuhause und tun sich dort schwer. Bisher gelangen lediglich zwei Unentschieden (2:12), die sie auf den letzten Platz stellen. Nur eine Niederlage gegen die DJK Arnschwang (4:6) hielt sich in Grenzen, während alle anderen Spielverluste überdeutlich ausfielen. Der ein oder andere Sieg in der Rückrunde würde eine deutliche Änderung in der Tabellensituation bewirken, bleibt aber wahrscheinlich ein Wunschdenken.

Nicht wieder zu erkennen sind die Mädchen I in der Oberpfalzliga, die nach einer verkorksten letzten Saison Wiedergutmachung angesagt hatten. Nur gegen den führenden Henger SV (12:0) verloren sie knapp mit 8:5 auf deren Tische, sonst gab es ausschließlich Siege, die sie mit 10:2 Punkten mit deutlichem Abstand zu Rang drei (7:5) auf den zweiten Platz führten. Ihrem Ehrgeiz ist es zuzutrauen, dass sie mit einem Erfolg in der Rückrunde über den Tabellenführer auf heimischen Platten die Positionen tauschen können.

Souveräner Tabellenerster (12:0)  sind die Mädchen II in der 1. Kreisliga. Es dauerte allerdings bis zum letzten Spieltag in der Vorrunde, ehe mit einem 8:6 Sieg über den punktgleichen TuS Dachelhofen II dieses Ziel erreicht war. Von Vorteil ist auf jeden Fall, dass dieser Sieg in Dachelhofen gelang, so dass im Rückspiel mit Heimrecht der bisherige Zweipunktevorsprung noch einmal ausgebaut werden kann.

Auch die Mädchen III spielen in der 1. Kreisliga und haben trotz der starken Konkurrenz mit 3:9 Punkten dort Rang sechs im Siebenerfeld erreicht. Bisher gelangen ein Sieg und ein Unentschieden, da aber der Abstand zum unteren Mittelfeld sehr gering ist, kann ein Sieg die Tabelle schnell durcheinander würfeln.

In einer eigenen 1. Kreisliga spielen die Bambinis. Ihre Spielbegeisterung ist so groß, dass sie öfter mal gebremst werden müssen, um nicht über das Ziel hinaus zu schießen. Ihr Punktekonto von 4:6 (Platz 4) bei insgesamt sechs Mannschaften bezeugt, dass sie nicht erfolglos sind.

 

(wdb)